Was wurde bei euch aufgetischt? Was hat Essen mit unserem Leben zu tun? Ist Essen politisch? Und wie klingt ein Gericht, nach dem man sich sehnt?
In diesem Schreibworkshop dreht sich alles um Essen. Wir schreiben über Gerichte, die uns geprägt haben, über Gerüche, Routinen und Erinnerungen. Essen bringt uns an Orte zurück, die wir hinter uns gelassen haben und zu Menschen, nach denen wir uns sehnen.
Anhand angeleiteter Übungen nähern wir uns Themen wie Alltag, Stolz, Scham und der Weitergabe von Wissen. Dabei geht es nicht um perfekte Texte, sondern um das Entdecken der eigenen Geschichte und Perspektive. Wir arbeiten mit sinnlichen Impulsen – Gerüchen, Zutaten, Bildern – und betrachten, wie unser Kindheitsessen mit gesellschaftlichen Themen wie Sprache, Rollenbildern und kulturellem Erbe verbunden ist.
Essen ist persönlich und politisch: Wer kocht? Wer isst mit? Was fehlt?
Für wen? Der Workshop ist offen für alle ab 16 Jahren, besonders eingeladen sind Menschen mit eigener oder familiärer Migrationsgeschichte. Du kannst in jeder Sprache schreiben – der Workshop wird auf Deutsch gehalten, spontane Verdolmetschung auf Russisch und Englisch ist möglich.
Schreiberfahrung ist nicht nötig – Neugier reicht völlig!
Anmeldungen an:
(Quelle: www.treibhaus.de)
Veranstalter: Treibhaus e. V. Döbeln