Sternsinger mit eindeutiger Botschaft zu Besuch im Rathaus
„Gloria – Es ist Sternsingerzeit“ hallte es am Dienstag, 13. Januar 2026, durch den Flur des Döbelner Rathauses. Oberbürgermeister Sven Liebhauser sowie Thomas Hanns, Dezernent Technischer Bereich, und Stadtkämmerin Claudia Gau empfingen die diesjährigen Sternsinger der katholischen Gemeinde St. Paulus Döbeln. Ruth Morgner (13) und Rosalie Katzer (15) kamen gemeinsam mit Klaus-Peter Katzer und Pfarrer Steffen Börner vorbei, der dem Rathaus und dessen Besucher sowie den Mitarbeitern der Stadtverwaltung seinen Segen erteilte. Sternsingerin Rosalie erneuerte den Segensspruch „20*C+M+B+26“ („Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus im Jahr 2026“) an der Tür zum Büro des Stadtoberhauptes.
Der Besuch der Sternsinger im Rathaus hat Tradition. Die bundesweite Aktion des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“ sowie des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend steht in diesem Jahr unter dem Motto „Schule statt Fabrik - Sternsingen gegen Kinderarbeit". „Es gibt Kinder, gerade so alt wie wir, die können nicht zur Schule gehen, weil sie arbeiten und sich plagen müssen“, so Rosalie Katzer. „Wir wollen, dass das anders wird“, betonte Sternsingerin Ruth Morgner.
„In Deutschland und Europa genießen die meisten Kinder und Jugendlichen eine gute Ausbildung und müssen nicht arbeiten. In Bangladesch zum Beispiel sieht das ganz anders aus. Aber auch dort sollten die Mädchen und Jungen Zugang zu schulischer Bildung erhalten“, äußerte Oberbürgermeister Sven Liebhauser. Um dieses Anliegen zu unterstützen, gab er den Sternsingern eine Spende mit. Diese besuchten am Dienstag unter anderem noch die Döbelner Außenstelle des Landratsamtes Mittelsachsen, die Sparkasse Döbeln, die VR-Bank Mittelsachsen, das Theater sowie die Zahnarztpraxis Brückner.






