Starke Investition ins Ehrenamt

Starke Investition ins Ehrenamt


Deutlich verbessern werden sich künftig die Bedingungen für die Feuerwehrleute im Döbelner Ortsteil Lüttewitz. Am 22. August 2025 wurde der Grundstein für das neue Feuerwehrgerätehaus gelegt. Döbelns Oberbürgermeister Sven Liebhauser, Landrat Sven Krüger und Gemeindewehrleiter Steffen Janasek nahmen gemeinsam die symbolische Handlung vor.

In seiner Rede wies Oberbürgermeister Liebhauser zuvor auf die dringende Notwendigkeit des Neubaus hin: „Derzeit wird die Technik in Garagen untergestellt, die nicht im Geringsten den Maßgaben für ein Gerätehaus genügen. Den Kameraden, die bisher unter diesen Bedingungen durchgehalten und ihren ehrenamtlichen Dienst versehen haben gebührt großer Respekt. Aber das Durchhalten und Kämpfen für einen neuen Standort haben sich gelohnt.“

Das neue Gerätehaus wird drei Fahrzeugstellplätze haben. Vorgesehen sind noch ein Sozialtrakt mit Duschen und Umkleideräumen, ein Schulungsraum, Büro, Werkstatt, Technikraum und Lager. Die Gesamtinvestition beträgt ca. 2,73 Millionen Euro. Etwa 2,24 Millionen Euro trägt die Stadt Döbeln, ca. 495.000 Euro kommen vom Freistaat.

Oberbürgermeister Liebhauser blickte voraus: „Der Großteil der Aufträge ist bereits vergeben, wir befinden uns hier finanziell im Rahmen. Nennenswerte Beeinträchtigungen gab es bisher keine, wir liegen gut im Bauablauf. Bis November soll der komplette Rohbau stehen. Bis Ende Mai 2026 sollen die Arbeiten im Gebäude abgeschlossen sein. Anschließend werden die Verkehrsflächen hergestellt, so dass etwa im August der Umzug der bisherigen drei Ortswehren erfolgen kann.“

Das neue Gerätehaus wird künftig von den bisherigen Ortswehren Choren, Mochau und Lüttewitz/Theeschütz gemeinsam genutzt.

Abschließend dankte der Oberbürgermeister allen, die bisher zum Gelingen der Maßnahme beigetragen haben. Dem Bauprojekt wünschte er einen guten, vor allem unfallfreien Verlauf.

Oberbürgermeister Sven Liebhauser (rechts), Landrat Sven Krüger (Mitte) und Ortsvorsteher Ralph Zschörper zeigen, was in der Zeitkapsel für das neue Feuerwehrgerätehaus in Lüttewitz verpackt worden ist: Material und Fotos von den drei Ortswehren Mochau, Choren sowie Lüttewitz-Theeschütz, zwei Tageszeitungen und der Grundsatzbeschluss zum Bau des neuen Gerätehauses, gefasst im Stadtrat am 17. März 2022. (Foto: Maria Fricke)

Nico Wuttke (vorn) und Maik Hoffmann von der Firma Burkhard Richter Installations GmbH aus Döbeln verschließen die Zeitkapsel. (Foto: Maria Fricke)

Im Beisein der künftigen Nutzer des neuen Gerätehauses - den Kameradinnen und Kameraden der Ortswehren von Mochau, Lüttewitz-Theeschütz und Choren, haben Döbelns Gemeindewehrleiter Steffen Janasek (links), Oberbürgermeister Sven Liebhauser (Mitte) und Landrat Sven Krüger (rechts) die Zeitkapsel in der Bodenplatte versenkt. Das Gerätehaus ist - neben der Grundschule Döbeln-Ost - die größte und wichtigste Investition der Stadt, die derzeit umgesetzt wird. Der Bau kostet knapp 2,73 Millionen Euro. Rund 2,2 Millionen Euro zahlt die Stadt Döbeln, knapp 500.000 Euro fließen aus dem Haushalt des Freistaates Sachsen mit ein. Der Betrag wurde der Stadt vom Landratsamt zur Verfügung gestellt. (Foto: Thomas Mettcher)

Die Bodenplatte für das neue Feuerwehrgerätehaus mit drei Stellplätzen ist fertig. Die Mildensteiner Baugilde hat bereits mit den Rohbauarbeiten begonnen. Bis November soll der komplette Rohbau stehen. Danach erfolgen die Dacharbeiten sowie der Fenstereinbau. Bis Ende Mai 2026 sollen die Arbeiten am Gebäude abgeschlossen sein. Der Umzug der drei Ortswehren von Mochau, Lüttewitz-Theeschütz sowie Choren in das neue Gerätehaus ist für August 2026 geplant. (Foto: Maria Fricke)

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