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Stadtmuseum/Kleine Galerie: "Otto Rost - ein Döbelner Bildhauer" 1887 - 1970

von Dienstag, 16. Juni 2020
bis Freitag, 30. Oktober 2020

Plakat Otto Rost Sonderausstellung 2020Ausstellung anlässlich des 50. Todestages des Döbelnr Bildhauers Otto Rost

- Ausstellungsdauer verlängert bis 30. Oktober 2020

Die Skulpturen des Bildhauers Otto Rost bestimmen das Döbelner Stadtbild seit vielen Jahrzehnten, besonders an Orten, die der Erholung dienen, wie die Figuren im und vor dem Döbelner Stadtbad, der Lautenspieler im Bürgergarten oder das Relief am heutigen Tanzhaus, dem ehemaligen Central-Kino. Ebenso findet man Reliefs an Wohnhäusern, die Geschichten erzählen und geprägt sind durch die Zeit ihrer Entstehung. 

Auch eine Straße trägt den Namen Otto Rost, sie befindet sich in Döbeln-Keuern, dem Ort an dem er am 16. Juni 1887 als erstes und einziges Kind seiner Eltern geboren wurde.
Nach dem Besuch der Schloßbergschule lernte Otto Rost bei der Döbelner Metallwarenfabrik Bühnert den Beruf als Gürtler und Zieseleur und begann nach dem Militärdienst ein Studium an der Kunstgewerbeschule in Dresden. 1920 wurde er Meisterschüler von Prof. Wrba an der Akademie der Bildenden Künste in Dresden, als dessen Nachfolger er 18 Jahre später eine Professur erhielt und damit die Leitung eines Meisterateliers. 

Seit 1923 hat Otto Rost in Dresden als freischaffender Bildhauer gearbeitet und gelebt, hat sich mit seinen Werken an vielen Ausstellungen und Wettbewerben beteiligt und 1936 den Kunstpreis der Olympiade in Berlin erhalten. 
Nach 1945 schuf Otto Rost große Ehrenmale der sowjetischen Armee unter anderem in Dresden, Freiberg und Schwedt und auch in Döbeln wurde 1949 auf dem ehemaligen sowjetischen Ehrenfriedhof auf dem Käthe-Kollwitz-Platz, dem heutigen Wettinplatz, ein Ehrenmal von Prof. Otto Rost errichtet. 
Eines seiner bedeutendsten Werke im Bereich der Reliefarbeit entstand 1951, das großformatige „Totentanz-Relief“ in der Friedhofskirche des kleinen Ortes Mauersberg im Erzgebirge ist noch heute Anziehungspunkt für Wanderer und Touristen.

Im Jahr 1959 kehrte Otto Rost mit seiner Frau Klara Martha, von ihm Cläre genannt, in seine Heimatstadt Döbeln zurück und arbeitete hier in einem Atelier unter dem Dach des Rathauses. 

Die Ausstellung im Stadtmuseum Döbeln  beleuchtet in zwei Teilen das Wirken von Otto Rost in seiner Geburts- und Heimatstadt Döbeln. Neben Entwürfen und Exponaten aus der städtischen Sammlung, die im Döbelner Atelier im 3. Obergeschoss des Rathauses entstanden sind, zeigt das Stadtmuseum eine Zusammenfassung aller Werke im öffentlichen Raum und dokumentiert ihre Entstehungsgeschichte.

Veranstalter: Stadtmuseum/Kleine Galerie


Öffnungszeiten:
Montag           geschlossen
Dienstag        10.00 - 18.00 Uhr
Mittwoch        10.00 - 16.00 Uhr
Donnerstag    10.00 - 16.00 Uhr
Freitag            09.00 - 12.00 Uhr

Museums- und Turmführungenaußerhalb dieser Zeiten sind auf Vorbestellung möglich!

Veranstaltungsort* : Stadtmuseum/Kleine Galerie im Rathaus Döbeln, Obermarkt 1

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