Bekanntmachungen

Die amtlichen Bekanntmachungen der Stadt Döbeln werden im Amtsblatt veröffentlicht.

Auf dieser Seite finden Sie Bekanntmachungen anderer Einrichtungen und Institutionen, um deren Veröffentlichung die Stadt Döbeln gebeten wurde. Für den Inhalt des Textes ist die jeweilige Einrichtung / Institution verantwortlich.

 Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen
 Ref. Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung

 Karriereportal Mittelsachsen

 Pressemitteilung des Regionalbauernverbandes
 Döbeln-Oschatz e. V.

 Jetzt „jammern“ die Bauern wieder

 Pressemittelung der AWO-Schullandheime im Vogtland

 Herbstferienlager 2018 im Vogtland

 Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen
 Ref. Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung

 Bauherren aufgepasst: Veranstaltungsreihe
 „ländliches Bauen“ wird auch 2018 fortgesetzt

 Nestbau-Zentrale führt erfolgreiches 
 Veranstaltungskonzept aus dem Vorjahr fort.

 Amtliche Bekanntmachung des Staatsbetriebes Sachsenforst 

 Fünfter Aufruf für die forstliche Förderung
 in Sachsen

 Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen
 Ref. Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung

 Pilot-Projekt „kleine Baumeister“ ein voller Erfolg
 Fortsetzung kann folgen

 Pressemitteilung der EKM Entsorgungsdienste
 Kreis Mittelsachsen GmbH

 Gift im Müll treibt die Entsorgungskosten in die
 Höhe und gefährdet die Gesundheit
 Energiesparlampen und Co. gehören zur
 Schadstoffsammlung

 Pressemitteilung des Statistischen Landesamtes
 des Freistaates Sachsen

 „Machen Sie mit“
 Wo bleibt mein Geld? – Weitere Teilnehmer für
 die größte freiwillige Haushaltserhebung gesucht

 Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen
 Regionalmarketing & ländlicher Raum

 Vereine stellen zahlreiche Anträge im
 Land(auf)Schwung-Kleinprojektepool
 Fördergesellschaft Regio Döbeln e. V.
 spricht Antragsstopp für 2018 aus

 Pressemittelung des Frauenschutzhauses Freiberg

 Der Weg in ein gewaltfreies Leben

 

Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen
Ref. Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung

Karriereportal Mittelsachsen Amtsblätter

eingestellt am 06.09.2018

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Pressemitteilung des Regionalbauernverbandes Döbeln-Oschatz e. V.

Jetzt „jammern“ die Bauern wieder

Liebe Landwirtschaftsinteressierte,
der Eindruck entsteht – die Bauern jammern immer. Mal ist es zu kalt, zu frostig, zu nass und jetzt ist es zu heiß und vor allem zu trocken.

Bis heute hat es unterdurchschnittlich geregnet, für die Urlauber ein super Zustand – hatten wir doch alle schönes Strand- und Badewetter. Essen und Trinken immer reichlich vorhanden.

Die Getreideernte war noch nie so fix eingebracht wie in diesem Jahr. Die Erträge leicht unterdurchschnittlich.
Die Bauern dürften damit zufrieden sein. Keine Kosten für lange Wartezeiten, keine mehrmaligen Anläufe mit der Technik auf einem Feld und keine Trocknungskosten. Bis dahin lief es in der Landwirtschaft, speziell der Feldwirtschaft relativ rund.

Tierhaltende Betriebe bemerkten aber schon bei der Futtergewinnung auf den Wiesen, dass im 1. Schnitt für Silage und bei Heugewinnung ein Minderertrag bis zu 50 % zu anderen Jahren fehlte. Der 2. Silageschnitt brachte einen Minderertrag bis 70 %. Der 3. Schnitt – nicht erntewürdig.

Irgendwann wird es doch mal regnen, so die Hoffnung in der Landwirtschaft seit Juni. Aber, wir wissen es, nennenswerter Niederschlag blieb bisher aus. Normalerweise haben wir in Mittelsachsen (MSN) im Jahresdurchschnitt ca. 700 mm Niederschlag in Nordsachsen (NSN) ca. 550 mm. Bisher sind in MSN 180 mm und in NSN 200 mm gefallen, allerdings mit einer ungünstigen Verteilung. Überdurchschnittlich viel Niederschlag
(118 %) vielen in den Monaten Januar und März.

Die gute Wasserhaltefähigkeit unserer mittelsächsischen Lößböden rettete unseren Bauern hier die Getreide- und Rapserträge. Auch die leichten Böden in NSN brachten wie schon erwähnt hier noch erkleckliche Erträge hervor.

Aber jetzt, liebe Leser, wird es echt ernst. Die Aufwüchse auf den Futter- und Weideflächen für Tierhalter gehen dem Ende entgegen.

Schauen Sie sich um, überall ausgebrannte und braune Wiesen. Was bedeutet das?

Es muss zugefüttert werden. Die meisten Betriebe haben noch Futterreserven aus dem alten Jahr. Diese werden natürlich zuerst aufgebraucht. Danach geht es an das Futter, welches für den Winter vorgesehen war. .. und man denkt über Futterzukauf nach. Als letzte Möglichkeit bleibt noch den Bestand an Tieren zu reduzieren oder gar abschaffen.

Genau hier liegt der Teufel im Detail. Futter zukaufen – woher? Die Futtersituation im Umkreis sieht rund herum gleich schlecht aus. Preisanstiege für Heu liegen seit Juni bei bis zu 20 %. Jetzt schon das vorrätige Winterfutter aufbrauchen – was wird dann im Winter? Andere Winterfutterquellen, wie z.B. Mais oder auch Futterkartoffeln werden in diesem Jahr eher begrenzt zur Verfügung stehen und diese alleinige Fütterung ist nicht tierartgerecht. Wiederkäuer brauchen Grobfuttermittel, wie Silage, Heu oder Stroh.

Tiere abschaffen – letzte Möglichkeit: Begonnen hat diese Maßnahme schon. Der Preis für Schlachtkühe befindet sich im „freien Fall“

Also, was tun? Jammern? Ich denke, wir Bauern jammern nicht. Jeder von uns versucht sich über diese Situation zu retten. Hilfe vom Staat? .. wäre nicht schlecht. Diese wird derzeit auch angedacht. So dürfen nun die sogenannten Greeningflächen für Futterzwecke genutzt werden. Auch die angebauten Zwischenfrüchte dürfen, wenn diese dann aufgegangen sind (auch hier fehlt Regen), als Futter genutzt werden. Die Landwirte werden sich untereinander helfen, mit zur Verfügung stellen dieser Flächen, wenn ein Betrieb z.B. keine Tiere hat.

Sicher wird auch die Fütterung im Winter umgestellt, Stroh wird einen höheren Stellenwert bekommen.

Für den ein oder anderen wird es auch eine Bestandsreduzierung geben, was mit Sicherheit sehr schade ist. In Sachsen werden nur noch 0,5 GV (Großvieheinheiten) je Hektar (ha) landwirtschaftlich Nutzfläche gehalten.
Das heißt ½ Kuh gibt es noch je ha. Richtig und gesund wären 1 Kuh + Nachzucht je ha.

Es bleibt wirklich nur zu hoffen, dass es bald regnet, möglichst langsam und ausdauernd. Die Situation wäre dann in 4 Wochen wesentlich entspannter. Möglicherweise könnte Bauer auch im Herbst noch Futter wenigstens als Silage ernten.

Vergleich August 2018Maisfeld zur Ernte September 2017

 

 

 

 

 

 

Bitte verstehen Sie also die Berichterstattung in den Medien nicht als jammern sondern als Situationsbericht.

So oder so, Sie werden keine Auswirkungen in den Läden bemerken. Es wird weiterhin Gemüse, Fleisch, Brot, Milch, … also alles, was ihr Herz begehrt im Laden preiswert zu kaufen geben. Es kommt entweder aus dem regionalen Umkreis oder irgendwo aus der Welt.

Um noch mal auf das JAMMERN zurück zu kommen. Ich höre derzeit davon wenig von meinen Berufskollegen.

Sicher der Sächsische Landesbauernverband setzt sich für Nothilfen ein. In Wirklichkeit kann dieses Jahr nur „Bares“ helfen. Aber diese Hilfe muss gut durchdacht eingesetzt werden. Unsere Kollegen im Norden und Osten brauchen dringst diese Hilfe.

Zukünftig ist die Politik gefragt!! Unsere langjährige Forderung nach steuerfreien Rücklagen, für eben solche Situationen, müssen endlich eingeführt werden. So kann der Bauer in „fetten Jahren“ selbst Vorsorge betreiben.

Im Übrigen wissen Sie selbst, nur eine schlechte Nachricht ist eine gute Nachricht für viele Medien – so wird es meist auch dargestellt.

Kontaktieren Sie mich! Telefon: 03431 622843

Iris Claassen, Geschäftsführerin Regionalbauernverband Döbeln-Oschatz e. V.

eingestellt am 05.09.2018

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Pressemitteilung der AWO-Schulandheime im Vogtland

Herbstferienlager 2018 im Vogtland

Für die bevorstehenden Herbstferien im Oktober 2018 bieten die AWO-Schullandheime in Netzschkau und Limbach/V. wieder 3 thematische Ferienlager an. Es wäre schön, wenn wieder möglichst viele Kinder interessante Tage in unseren Schullandheimen verbringen könnten.

Übrigens: Bei unseren Schullandheimen handelt es sich um gemeinnützige Einrichtungen der freien Jugendhilfe!

SLH „Am Schäferstein“ Limbach/V.

10. - 14.10.18             Die wilden Räuber                                7 - 13 Jahre               99,- €

14. - 19.10.18             Herbstferienabenteuer im Vogtland      8 - 15 Jahre             109,- €

 

SLH „Schönsicht“ Netzschkau

14. - 20.10.18             Sport & Action im Vogtland                   9 - 15 Jahre             119,- €

 

Teilnehmerpreis:
inkl. Übernachtung, Vollverpflegung, komplettem Aufenthaltsprogramm und Betreuung durch ausgebildete Jugendgruppenleiter

Anmeldung und weitere Informationen:        
direkt im Schullandheim Limbach per Telefon 03765 – 30 55 6
(Mo. - Fr. in der Zeit von 8.30 - 15.00 Uhr) oder

www.schullandheime-vogtland.de
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

eingestellt am 05.09.2018

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen
Ref. Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung

Bauherren aufgepasst:
Veranstaltungsreihe „ländliches Bauen“ wird auch 2018 fortgesetzt

Nestbau-Zentrale führt erfolgreiches Veranstaltungskonzept aus dem Vorjahr fort.

BB MG 2824 1600Mittelsachsen: Bauen im Landkreis Mittelsachsen steht nach wie vor hoch im Kurs. Zahlreiche Anfragen rund um Fördermöglichkeiten beim Hausbau oder der Sanierung gehen dazu auch bei der Nestbau-Zentrale Mittelsachsen ein. Bauherren im Landkreis und auch die, die es noch werden wollen, können sich im Herbst dieses Jahres deshalb wieder auf eine informative Veranstaltungsreihe rund um das „ländliche Bauen“ freuen.

Die Nestbau-Zentrale Mittelsachsen plant in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung des Landkreises und den mittelsächsischen LEADER-Managements die Fortsetzung der Reihe aus dem Vorjahr.
Im vergangenen Jahr schauten in Sohra, Ostrau und Lunzenau zahlreiche Besucher „hinter die Kulissen“ typisch ländlicher Immobilien und konnten sich Tipps und Tricks von erfahrenen Bauherren und Handwerksunternehmen aus der Region holen. Eine Fortsetzung ist nun mit ähnlichem Programm geplant.

Um die Vielseitigkeit beim traditionellen Bauen und Sanieren zu zeigen, sollen auch in diesem Jahr drei neue Veranstaltungsorte präsentiert werden. Die Termine der Veranstaltungsreihe stehen bereits fest: am Sonntag, den 19. August startet die Reihe in Rothenfurth, einem Ortsteil von Großschirma. Im Rahmen des „offenen Hofs“ findet bei Familie Krause (Isaak 9) von 14 bis 18 Uhr die erste Veranstaltung zum „ländlichen Bauen“ statt. Bei einer Führung informieren die Eigentümer zur Sanierung. Auch montanhistorische Zeugnisse können dabei besucht werden. Handwerksvorführungen verschiedener Gewerke runden das Programm ab. Parkmöglichkeiten sind
500 m flussaufwärts an der Hammerbrücke sowie auf der anderen Flussseite an der Altväterbrücke vorhanden.
Am und auf dem Grundstück kann nicht geparkt werden.

Am 01. September und 27. Oktober finden dann – wie in den Vorjahren – jeweils am Samstag zwei weitere Veranstaltungen statt. Der Hof Landsprosse in Garnsdorf bei Lichtenau und die Villa Gückelsberg in Flöha öffnen dann für Interessenten ihre Türen und Tore. Das Programm wird in den nächsten Wochen noch intensiv vorbereitet. Weitere Informationen dazu folgen und sind dann auf der Homepage der Nestbau-Zentrale unter www.nestbau-mittelsachsen.de zu finden.

Die Veranstaltung lebt vom Austausch zwischen Bauherren, Unternehmen und Baufachleuten. Sie möchten sich mit Ihrem Unternehmen an einer der Veranstaltungen beteiligen? Die NestbauZentrale gibt gern Auskunft zu den Möglichkeiten der Firmenpräsentation. Nutzen Sie die Chance, sich und ihre Leistungen einem interessierten Publikum vorzustellen und mit potenziellen Bauherren ins Gespräch zu kommen. Die Teilnahme ist für mittelsächsische Unternehmen der Bau- und Handwerksbranche kostenfrei.

Alle, die mit dem Gedanken spielen, eine denkmalgeschützte oder typisch ländliche Immobilie im Landkreis Mittelsachsen zu erwerben, dies bereits getan haben oder schon mitten im Bau stecken, sind herzlich zur Veranstaltungsreihe eingeladen! Fragen zum Bauen und Sanieren oder der Veranstaltungsreihe beantwortet die Nestbau-Zentrale gern persönlich unter 03431/7057158 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

eingestellt am 05.09.2018
Text: Nestbau-Zentrale Mittelsachsen

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Amtliche Bekanntmachung des Staatsbetriebes Sachsenforst

Fünfter Aufruf für die forstliche Förderung in Sachsen

Nach den erheblichen Sturmschäden durch „Herwart“ und „Friederike“ können ab sofort Förderanträge nach Teil 1 der Richtlinie Wald und Forstwirtschaft gestellt werden. Der Antragsstichtag ist der 31.10.2018. Gefördert werden Vorhaben zum Waldumbau mit dem Ziel standortgerechter und stabiler Waldbestände sowie Maßnahmen der Verjüngung natürlicher Waldgesellschaften in Schutzgebieten. Den Waldbesitzern steht damit erneut finanzielle Unterstützung zur Neubegründung von arten- und strukturreichem Wald in Aussicht.

Die Begünstigten erhalten einen Zuschuss in Höhe von 75 Prozent der förderfähigen Ausgaben.
Die Antragsunterlagen stehen über das Förderportal des Freistaates Sachsen zur Verfügung (http://www.smul.sachsen.de/foerderung/3527.htm).

Es sollen bevorzugt Anträge für Vorhaben gestellt werden, deren Ausführung in den Jahren 2019 und 2020 geplant ist. Sie sind spätestens bis zu dem genannten Stichtag bei Sachsenforst (Obere Forstbehörde – Außenstelle Bautzen) einzureichen. Der Antragsteller kann sofort nach Eingang des Antrags bei der Oberen Forstbehörde mit der Maßnahme beginnen – allerdings auf eigenes Risiko. Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht.

Erste Ansprechpartner für alle Fragen der Waldbewirtschaftung und zur forstlichen Förderung sind die örtlich zuständigen Revierförster im Privat- und Körperschaftswald des Staatsbetriebes Sachsenforst, Forstbezirk Leipzig wie auch die Sachbearbeiterin Forstförderung im Forstbezirk Leipzig. Die Kontaktadressen erhalten Sie unter www.sachsenforst.de/foerstersuche oder im Forstbezirk Leipzig, telefonisch unter 0341/860800 bzw. per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Vor Einreichen des Förderantrags ist eine Beratung zur geplanten Maßnahme mit dem jeweiligen Revierförster unbedingt zu empfehlen. Informationen zur Forstförderung und zu den übrigen Angeboten von Sachsenforst für Waldbesitzer finden Sie auch unter www.sachsenforst.de.

Weiterführende Fragen zum Förderverfahren können auch an die Bewilligungsbehörde gestellt werden.

Staatsbetrieb Sachsenforst, Obere Forstbehörde – Außenstelle Bautzen, Paul-Neck-Str. 127 in 02625 Bautzen (Tel.: 03591 216 0, e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

gez. Andreas Padberg
Leiter des Forstbezirkes Leipzig

eingestellt am 22.05.2018

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen
Ref. Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung

Pilot-Projekt „kleine Baumeister“ ein voller Erfolg – Fortsetzung kann folgen

Foto1 PM10 RückblickMittelsachsen: Die Nestbau-Zentrale Mittelsachsen brachte Grundschülern im April die regionaltypische Baukultur mit einer Pilot-Projektreihe nah. Für alle Beteiligten waren die vier Projekttage an verschiedenen Grundschulen ein voller Erfolg. Dabei wurden mehr als 70 Zweit- und Drittklässler als „kleine mittelsächsische Baumeister“ ausgezeichnet.

In Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung des Landkreises Mittelsachsen und den LEADER-Managements initiierte die Nestbau-Zentrale das Projekt „kleine Baumeister“ für Grundschulen in Mittelsachsen. Ziel ist es, schon den jungen Landkreisbewohnern Wissen zur regionaltypischen Bauweise und Entstehung dörflicher Strukturen sowie traditionellem Handwerk zu vermitteln.

In vier Grundschulen in Marbach, Eppendorf, Seifersbach und Großweitzschen fand vom 11. bis 25. April jeweils ein erlebnis- und lehrreicher Projekttag mit Schülern der zweiten und dritten Klasse statt. Fachlich unterstützt wurde die Nestbau-Zentrale durch Architekt Norbert Dittrich aus Oederan. „Für mich war es spannend, so ein neuartiges Projekt zu entwickeln und zu begleiten. Die Arbeit mit den Kindern hat mir viel Spaß gemacht und zu einer freudigen Abwechslung im Arbeitsalltag beigetragen“, resümiert der erfahrene Architekt die Zusammenarbeit mit den Schulen und der Nestbau-Zentrale.

Schon vor dem jeweiligen Projekttag wurden die Schüler mit Sammelboxen für „kleine Baumeister“ ausgestattet und konnten Naturmaterialien sammeln. Alle Boxen waren zu den Projekttagen gut gefüllt und es zeigte sich, wie vielseitig Material beim Bauen verwendet werden kann. Nestbau-Koordinatorin Josefine Tzschoppe stimmte die Kinder zu Beginn des jeweiligen Projekttages ein. „Im ersten Teil konnten die Kinder zunächst erfahren, wie ein Dorf entsteht und wie traditionelle Häuser und Höfe gebaut werden. Anschließend stellten die Schüler echte Lehmziegel im Kleinformat her“, fasst Tzschoppe den Vormittag zusammen. „Die Ziegel sowie ein detailliertes Modell eines Dreiseithofes zum Auf- und Abbauen verbleiben in den jeweiligen Schulen und können auch zukünftig für den Unterricht genutzt werden. So wirkt unser Projekttag nicht nur langfristig, sondern auch nachhaltig.“

Nach dem Mittagsessen besuchten die Kinder ortsansässige Handwerker, natürlich ausgestattet mit schützenden gelben Bauhelmen für kleine „Nestbauer“. Beim Dorfrundgang vor bzw. nach dem Besuch der Handwerker schauten sich alle Schüler wissbegierig im Ort um und konnten das Gelernte auch gleich praktisch anwenden. Begriffe wie Fledermausgaube oder Satteldach sind für die Kinder nun keine Fremdwörter mehr. Außerdem erhielten die Kinder einen Einblick in typische Handwerkstätigkeiten von Tischlern, Dachdeckern und Zimmermännern und durften selbst aktiv werden. So entstanden unter anderem Wegweiser, Schieferherzen und kleine Insektenhotels. Die fleißigen Baumeister wurden am Ende des Tages mit einem kleinen Geschenk und einem Baumeister-Diplom von der Nestbau-Zentrale belohnt.

Zur Nachhaltigkeit des Projekts trägt auch bei, dass es im kommenden Jahr fortgesetzt werden soll. Interessierte Grundschulen des Landkreises können sich dafür mit der Nestbau-Zentrale in Verbindung setzen. „Wir würden uns freuen, wenn wir auch im nächsten Jahr wieder mit kleinen Baumeistern lernen können, wie in Mittelsachsen gebaut wurde und gebaut wird. Vorher bereiten wir jedoch noch unsere Veranstaltungsreihe zum „ländlichen Bauen“ im Spätsommer oder Herbst vor. Für alle Nestbauer in Mittelsachsen, die gerade eine Immobilie sanieren oder noch nach passenden Anreizen zum Bauen suchen“, blickt Projektleiterin Anja Helbig optimistisch voraus. Alle Infos zur Nestbau-Zentrale gibt es im Internet unter www.nestbau-mittelsachsen.de.

Die Nestbau-Zentrale ist ein Modellprojekt des Landkreises Mittelsachsen im Rahmen des Bundeswettbewerbs Land(auf)Schwung und über folgenden Kontakt erreichbar:

Rosa-Luxemburg-Straße 1, 04720 Döbeln
Telefon: 03431 / 70 571 58
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Fotos & Text: Nestbau-Zentrale Mittelsachsen

eingestellt am 22.05.2018

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Pressemitteilung der EKM Entsorgungsdienste Kreis Mittelsachsen GmbH

Gift im Müll treibt die Entsorgungskosten in die Höhe und gefährdet die Gesundheit
Energiesparlampen und Co. gehören zur Schadstoffsammlung

Alle Haushaltsabfälle aus den schwarzen Tonnen des Landkreises Mittelsachsen landen in der Restabfallbehandlungsanlage Chemnitz. Dort wird der Restabfall getrocknet, zerkleinert, gesiebt und sortiert.

Holz, Schrott und feste Bestandteile wie Steine und Glas werden aussortiert und verwertet. Der Rest wird als Ersatzbrennstoff verbrannt. Energetisch genutzt, sagt der Abfallwirtschaftler fachmännisch.

Das ist alles kein Problem. Denn in Deutschland werden Grenzwerte und die Reinhaltung der Luft streng überwacht. Probleme gibt es, wenn giftige Stoffe im Restmüll landen, die dort nichts zu suchen haben. Sie stecken in kleineren Elektrogeräten, Schaltern, Batterien, Energiesparlampen und Quecksilber-Fieberthermometern.

Alarm wurde Ende Januar 2018 bei der Eingangskontrolle einer Verwertungsanlage geschlagen. Der Anteil an giftigem Quecksilber in den Ersatzbrennstoffen aus Chemnitz war zu hoch. Ersatzbrennstoffe mit zu hohen Schwermetallgehalten müssen teuer entsorgt werden. Letzten Endes werden diese Kosten auf die Verursacher übertragen. Kurz die Abfallgebühren könnten steigen. Und das trifft alle.

Gifte in der Mülltonne verschwinden zu lassen, ist unverantwortlich. Die Mitarbeiter an den Fließbändern in der Verwertungsanlage Chemnitz werden nichts ahnend den Quecksilberdämpfen ausgesetzt, wenn Fieberthermometer und Energiesparlampen auf den Fließbändern zerbrechen.

Beides ist unnötig! Giftige Abfälle können kostenlos abgegeben und schadlos entsorgt werden.

  • alte Elektrogeräte auf allen Wertstoffhöfen
  • Arzneimittel, Energiesparlampen, Chemikalien usw. am Schadstoffmobil und im Zwischenlager für Sonderabfall in Freiberg, Schachtweg 6
  • Batterien in jedem Supermarkt oder Baumarkt
  • Energiesparlampen in vielen Baumärkten

Wenn Sie sich unsicher sind, welcher Abfall wohin gehört, fragen Sie die Abfallberater der EKM:

EKM Entsorgungsdienste Kreis Mittelsachsen GmbH: 03731 2625-41 und 42 oder www.ekm-mittelsachsen.de

eingestellt am 22. Mai 2018

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Pressemitteilung des Statistischen Landesamtes des Freistaates Sachsen

„Machen Sie mit“
Wo bleibt mein Geld? – Weitere Teilnehmer für die größte freiwillige Haushaltserhebung gesucht

Sie wollten schon immer einmal wissen, wofür genau Sie Ihr Geld ausgeben und wie viel Sie tatsächlich für Lebensmittel, Miete oder Freizeitaktivitäten aufwenden? Oder Sie möchten erfahren, wo noch Einsparpotentiale bestehen und sich nebenbei auch ein kleines Taschengeld verdienen? Dann melden Sie sich jetzt für die Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) 2018 an!

Die Mitarbeit von Haushalten aus allen sozialen Schichten wird benötigt, welche freiwillig im 3. oder 4. Quartal Auskunft über ihre Lebensverhältnisse und Verbrauchsgewohnheiten geben. Teilnehmende Haushalte erhalten eine Geldprämie in Höhe von 80 € sowie am Ende des Erhebungszeitraumes auch einen genauen Überblick über ihr verfügbares Einkommen.

Die EVS ist die größte freiwillige Haushaltserhebung der amtlichen Statistik, die nur alle fünf Jahre stattfindet.
Sie liefert eine zuverlässige Planungsgrundlage für viele Bereiche der Sozial-, Steuer- und Familienpolitik.
Die Ergebnisse der EVS werden vor allem auch als entscheidende Grundlage für die Festlegung des Regelbedarfs für das Arbeitslosengeld II, für die Berechnung des Verbraucherpreisindex und für die Armuts- und Reichtumsberichterstattung der Bundesregierung verwendet.

Egal, wie viel Sie verdienen oder ausgeben, ob Sie allein oder mit Ihrer Familie zusammen leben, ob Sie jung oder alt sind, ob Sie studieren, einer Arbeit nachgehen, Arbeit suchen oder bereits im Ruhestand sind: Alle können sich an der bundesweiten EVS 2018 beteiligen!

Nur mit Ihrer Mithilfe können aussagekräftige Informationen über die Lebenssituation der privaten Haushalte in Deutschland gewonnen werden. Diese fließen unmittelbar in Entscheidungen der Sozial-, Steuer- und Familienpolitik ein und betreffen damit letztlich das persönliche Leben von uns allen.

Auskünfte zur EVS 2018 und das Teilnahmeformular finden Sie unter www.statistik.sachsen.de/html/18283.htm oder www.evs2018.de. Gern stehen wir Ihnen telefonisch unter der kostenlosen Hotline: 0800 033 25 25
zur Verfügung.

eingestellt am 04.05.2018

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen
Regionalmarketing & ländlicher Raum

Vereine stellen zahlreiche Anträge im Land(auf)Schwung-Kleinprojektepool
Fördergesellschaft Regio Döbeln e. V. spricht Antragsstopp für 2018 aus

Anfang November rief die Fördergesellschaft „Regio Döbeln“ e.V. Vereine und andere Institutionen im ländlichen Raum auf, Projekte für eine Förderung über den Kleinprojektepool für das Jahr 2018 einzureichen.

In den darauffolgenden drei Monaten wurden 29 Projektanträge angemeldet.

„Mit dem Kleinprojektepool und seinem vereinfachten Antrags- und Abrechnungsverfahren wollen wir Vereine auf dem Land an die Projektarbeit heranführen. Wir freuen uns, dass dies im vorigen Jahr bei 24 Vorhaben sehr gut geklappt hat.“, sagt Dr. Manfred Graetz, Vorsitzender der Fördergesellschaft Regio Döbeln e.V. „So vielfältig wie unser Landkreis ist, so vielfältig sind die beantragten Projekte. Ob ein Treffpunkt „Guck & Quatsch“, ein Schachspiel für Kinder, das Projekt Blumen statt Beton einer Gartenanlage oder ein Fotowettbewerb – alle Projekte tragen dazu bei, die Gemeinschaft zu fördern.“, führt Graetz weiter aus.

Auf Grund des großen und gewachsenen Interesses von Vereinen an einer Förderung von Kleinprojekte für das Jahr 2018 ist das derzeit zur Verfügung stehende Budget ausgeschöpft. Es ist geplant den Kleinprojektepool in Zukunft wieder aufzulegen.

Die bisherigen Beispiele, die im Rahmen des Kleinprojektepools unterstützt wurden sind unter: www.landaufschwung-mittelsachsen.de/kleinprojekte/beispiele.html zu finden.

eingestellt am 09.02.2018

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Pressemitteilung des Frauenschutzhauses Freiberg

Der Weg in ein gewaltfreies Leben

Frauenschutzwohnung Freiberg0Dieser Weg kann mühevoll und steinig sein. Die Schlüsselwörter sind Schutz, Sicherheit und Unterstützung.

Gewalt an Frauen – sie passiert täglich, meist im Verborgenen. Sie schleicht sich oft auf leisen Sohlen in die Beziehung und es ist für die Betroffenen schwer, sich angemessen zu wehren und rechtzeitig Konsequenzen zu ziehen. Für Außenstehende ist es meist unbegreiflich, wie misshandelte Frauen sich verhalten. Die Opfer schweigen und wahren für ihre Angehörigen den guten Schein der heilen Welt.

Von Gewalt betroffene Frauen fühlen sich oft allein gelassen und schämen sich für das, was ihnen angetan wird. Neben der Angst vor dem Partner, der Sorge um die Kinder oder über das „Gerede“ der Nachbarn/-innen, Verwandten, Arbeitskollegen/-innen kommt häufig noch das Gefühl von Schuld und Ohnmacht hinzu.

Manchmal ist es die Hoffnung, dass der Partner nur eine „schwierige“ Zeit hat und mit den Übergriffen aufhört. Manchmal ist es aber auch die Furcht, dass ihnen niemand glauben oder helfen wird.

Andauernde häusliche Gewalt zwingt Betroffene zu einem Leben in Angst und Isolation. In solchen Situationen ist es richtig und wichtig, sich professionelle Hilfe zu suchen. Hier bietet das Frauenschutzhaus Freiberg die Möglichkeit, sich in einem geschützten Rahmen mit der Situation auseinander zu setzen und mit Fachberaterinnen nach Lösungswegen zu suchen.

Scheuen Sie sich im Notfall nicht, die Polizei unter der Tel.-Nr. 110 zu verständigen. Sie ist verpflichtet, auf einen Notruf hin sofort zu kommen. Außerdem kann sie Ihren Partner nach dem Gewaltschutzgesetz verweisen und/oder den Kontakt zum Frauenschutzhaus herstellen.

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