11. Juni 2018

Dank an die Helfer nach Unwetter in Döbeln

Oberbürgermeister Hans-Joachim Egerer dankt allen, die in Döbeln und den Ortsteilen geholfen haben, die Auswirkungen des Starkregens vom 09. Juni 2018 zu beseitigen. Viele von ihnen waren bis in die Morgenstunden des Sonntags sowie dann noch einmal im Laufe des Sonntags im Einsatz. Dazu gehörten auch Verwaltungsmitarbeiter.

Ein besonderer Dank geht an die mehr als 70 Feuerwehrleute aus Döbeln und den angegliederten Ortswehren sowie dem THW Döbeln für ihren starken Einsatz, nachdem viele von ihnen bereits eine Woche zuvor in Choren und auf der Autobahn 14 Außergewöhnliches leisteten.

Überall in der Stadt halfen nach dem Unwetter Freiwillige, Schlamm zu beseitigen und Wasser aus den Kellern zu pumpen. Viele von ihnen handelten nach dem Motto:
Frage nicht, was andere für dich tun können, sondern was du für deine Stadt tun kannst! Sie griffen schnell zu, wenn es galt, Fangkörbe aus Einflussöffnungen zu ziehen oder andere Abflusshindernisse zu beseitigen, damit der Regen abfließen konnte.

In verschiedenen Bereichen Döbelns wurden bei dem Unwetter am Samstagabend innerhalb von etwa 50 Minuten Niederschläge zwischen 50 und 68 Liter pro Quadratmeter gemessen. Dies liegt weit über durchschnittlichen Regenmengen.
Keine Kanalisation ist in der Lage, kurzfristig dieses Volumen aufzunehmen.

Die Stadtverwaltung ist gegenwärtig dabei, die Schäden an städtischer Infrastruktur zu ermitteln. Am Sonnabend war u. a. in die Sauna des Stadtbades, in die Kita Rößchengrund, die Kunzemannschule, die Stadtsporthalle und in die Kellerräume des Rathauses Wasser eingedrungen. Die eingetretenen Schäden sind überschaubar.
Vom Rathausdach waren einzelne Dachziegel herabgefallen. Am Stadion Bürgergarten und an verschiedenen Straßen waren Äste oder Bäume abgebrochen. Auf den Sportplatz am Schulzentrum "Am Holländer" wurde Schlamm gespült.
In den nächsten Tagen werden die Schäden behoben. Das Baubetriebsamt wird weiter schrittweise die Straßen säubern, Einläufe und Straßengräben reinigen sowie umgestürzte Bäume beseitigen.

Einige Grundstückseigentümer, beispielsweise an der unteren Dresdner Straße, hatten sich durch entsprechende Vorkehrungen vor Auswirkungen eines solchen Starkregens selbst geschützt. Dies wird auch in Zukunft notwendig sein, da prognostiziert wird, dass solche Unwetter keine Ausnahmen bleiben werden. Bürger, die in gefährdeten Bereichen wohnen, sollten durch geeignete Maßnahmen ihr Eigentum schützen.

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